Schlafanalyse, Schlafrhythmus und Schlafphasen

Schlafanalyse und Schlafrhythmus

Schlafanalyse, Schlafrhythmus und Schlafphasen

Am Tage sind wir wach, in der Nacht im Schlaf, für gewöhnlich. Aber was passiert in der Zeit an die wir uns zumeist nicht erinnern können? Eine Schlafanalyse gibt Aufschluss darüber, wie aktiv oder eben nicht aktiv wir in der Dunklen Zeit des Tages wirklich sind.

Schlaftracker Schlafanalyse, Schlafrhythmus und Schlafphasen

Schlaf wird unterbewertet! – Schlaf ist fast uncool!

Der „Schlaf wird überbewertet“ gibt es manchmal zu hören. Das ist allerdings überhaupt nicht der Fall. Schlaf ist für Menschen überlebenswichtig und in unseren gesellschaftlichen Strukturen wird Schlaf eher unterbewertet.

Schlaf und Schlafdauer

Wie viel Schlaf braucht der Mensch? Im Laufe unseres Leben benötigen wir eine unterschiedliche Schlafdauer. Sind es bei Säuglingen 14-17 Stunde Schlaf pro Tag, benötigt ein über 60-Jähriger nur noch 7-8 Stunden.
Während des Schlafens befinden wir uns in einer Ruhephase, aber im Körper geschehen unterschiedliche Dinge. Der Blutdruck, Puls und die Atemfrequenz sinken sowie die Gehrinaktivitäten verändern sich.

Der Körper kommt zu Ruhr, das Unterbewusstsein verarbeitet seine Eindrücke in Träumen und sogar die Wundheilkräfte werden verstärkt.
Bekommt der Körper nicht genug Schlaf, gerät das Gleichgewicht aus den Fugen und eine Reihe von Nebenwirkungen treten auf. Müdigkeit am Tag, Unkonzentriertheit, mentale Instabilität und mehr. Nicht umsonst ist Schlafentzug eine gängige Foltermethode.
Zu dem kann man sich noch so gut Ernähren und Sport treiben, ohne erholsamen Schlaf kann dies seine Wirkung komplett verfehlen.

Schlafphasen und Schlafrhythmus

Der meistens nächtliche Schlaf besteht immer aus verschieden Phasen, die sich während der gesamten Schlafdauer wiederholen.
Auch wenn man das Gefühl hatte „Durchgeschlafen“ oder nicht geträumt zu haben, wird es nicht so gewesen sein. Denn die Schlafzyklen, in denen wir unterschiedlich fest schlafen, finden immer statt.
Die Reihenfolge ist immer leichter Schlaf, Tiefschlaf und dann Traumschlaf und dies dauert genau 90 min. Ca. 4-6 dieser Zyklen Durchschlafen wir jede Nacht. Ab dem 3. Schlafzyklus verringert sich die Tiefschlafdauer und verlängert sich die Traumphase.
Wacht man also mehrmals in der Nacht auf, ist das nicht das Zeichen für Schlafstörungen sonder einfach der normale Vorgang in der Nacht.

Non-REM-Schlafphase

Non-REM oder NREM steht für engl. Non Rapid Eye Movement, was so viel wie keine schnellen Augenbewegungen bedeutet. Dies Phase lässt sich in 3 Stadien unterteilen:

Stadium 1: die Einschlafphase

In dieser Phase fährt der Körper diverse Aktivitäten herunter. Man schließt die Augen, die Wahrnehmung und Muskeln entspannen sich, man ist im Halbschlaf.

Stadium 2: leichter Schlaf

Dieses Stadium hält nur sehr kurz an, wenige Minuten, manchmal nur Sekunden. Die Augenbewegung ist sehr langsam.
Tiefschlafphase

Dies ist die Wichtigste und Erholsamste Schlafphase im Schlafzyklus. Hier ist der Schlaf am festen und tiefsten. Man nur schwer zu wecken und passiert es doch, kommt man nur recht schwer wieder ins Bewusstsein zurück. In dieser Phase findet die tiefste körperlichste Entspannung statt. Daher ist diese Schlafphase besonders wertvoll um sich am nächsten Tag fit und erholt zu fühlen.
Die Schlafstadien 3 und 4 werden hier Durchschlafen.

Stadium 3: Tiefschlaf

Hier sind Herzfrequenz und Hirnströme am geringsten und ist die Vorstufe das tiefsten Schlafzustandes.

Stadium 4: Tiefschlaf

Der erholsamste und tiefste Schlafzustand wird hier erreicht. Die Atmung ist langsam, die Herzfrequenz ebenfalls. Ein Zustand der vollständigen geistigen und körperlichen Entspannung. Jetzt ist das Aufwachen ab schwersten.
Im Laufe der Nacht nimmt die Dauer der Tiefschlafphase je Schlafzyklus ab.

REM-Schlafphase

Das 5. und letzte Stadium ist die REM- oder auch Traumschlafphase. REM steht hier wieder für die schnelle Augentätigkeit. Diese Phase unterscheidet sich stark von den anderen.
Die Gehirnaktivität beschleunigt wieder, die Augen bewegen sich zunehmend schneller und wir beginnen zu träumen. Forscher gehen davon aus das wir hier Sinneseindrücke verarbeiten.
Zu Beginn der Nacht ist diese Phase nur kurz und dauert bis zum Ende hin 20-30 Minuten. Wird man in dieser Phase geweckt, kann man sich deutlich besser an geträumtes erinnern.

Schlaftracker nutzen für die eigene Schlafanalyse

Der eigene Schlaf lässt sich optimieren. Es gibt Schlaftracker, die dabei helfen die eigene Schlafdauer und die verschiedenen Schlafphasen aufzuzeichnen und auszuwerten. Mit dieser Schlafanalyse kann der Schlaf optimiert werden um fit und erholt in jeden Tag zu starten.
Zu dem, haben dies Schlaftracker einen integrierten stillen Alarm. In Form eines Vibrationsweckers, der einen in der richtigen Schlafphase weckt. So kann auch das ungewollte Wecken seines Partners verhindert werden.
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Mehr Information zum Thema Schlafphasen und Schlafanalyse:
http://www.onmeda.de/schlafen/schlafphasen.html
http://www.meine-gesundheit.de/gesunderschlaf/schlafphasen
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlaf